Hollandräder
Hollandräder in der Originalversion werden aufgrund ihrer robusten Bauweise so genannt. Der Name „Hollandrad“ hat sich heutzutage als Sammelbegriff für verschiedene Fahrradtypen eingebürgert. Ursprünglich war aus diesem Grund ein aus den Niederlanden bekanntes Fahrrad für Einkaufsfahrten in der Stadt oder auf dem Land gemeint.
Dass charakteristischen Merkmal der Hollandräder kommt vom vergleichsweise großen Gewicht, die 3-Gang-Schaltung, Rücktrittsbremse, wie vor allem die aufrechte Sitzposition, angesichts der erhöhten Lenkstangenposition.
Das typische „Original Hollandrad“ erlaubt infolgedessen eine bequeme Fortbewegung auf kürzeren Strecken, im Besonderen für kürzere Einkaufsfahrten, vortrefflich.

Die sprichwörtliche Alltagstauglichkeit der Hollandräder ist vermutlich der Grund dafür, dass der Name „Hollandrad“ gebräuchlich auch für City-, Freizeit- und Tourenräder übernommen wurde.
Der gemeinsame Nenner liegt darin, dass Hollandräder auf keinen Fall primär für eine sportliche Fahrweise geeignet sind, sondern mit einer 7- oder Mehrgangschaltung, einem bequemen Sattel komfortabel für kleine Touren ausgelegt wurden.
Preislich liegen die Hollandräder unterhalb 500 Euro, vereinzelt können dessen ungeachtet überdies Exemplare mit hochwertiger Ausstattung diese Grenze deutlich überschreiten.
Freizeit- und Tourenräder andererseits können die oberste Grenze für ein gut ausgestattetes Fahrrad bei annähernd 1000 Euro fühlbar überschreiten. Wer ein Hollandrad kauft, wird es in der Regel lieben.
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