Hydraulik hebt die Welt und senkt sie wieder ab
Eine moderne Welt ohne Hydraulik ist kaum mehr vorstellbar, denn mit dieser Anwendung physikalischer Gesetze lassen sich Lasten bewegen, die sonst mit menschlicher oder tierischer Kraft nicht von der Stelle zu heben wären.
Der Trick bei der Hydraulik liegt darin begründet, dass der statische Druck einer ruhenden Flüssigkeit am jeder Stelle gleich hoch ist, wodurch durch die Vergrößerung der Fläche eine Vergrößerung des Pressdruckes bewirkt werden kann.
So lässt sich etwa mit einem hydraulischen Wagenheber und einem geringen Hebel mit dem Einsatz einfacher Muskelkraft ein Fahrzeug mit einem Gewicht von einer Tonne oder mehr heben. Die Arbeit verrichtet dabei das Hydrauliköl, ein Flüssigkeit, die je nach Anwendungsgebiet unterschiedliche Zusammensetzungen aufweist, das im Hydraulikzylinder bewegt wird.
Allerdings müssen der Hydraulikzylinder, wie auch die gesamte Anlage, den hohen Drücken in allen Komponenten standhalten und diese störungsfrei umsetzen, andernfalls kann es zu einer Leckage kommen, die die Funktionsfähigkeit der Maschine beeinträchtigt und zudem für die Umwelt belastend ist.
Aus diesem Grund sind die wesentlichen Bauteile in diversen DIN- und EN-Normen tabelliert, wo Vorgaben und Richtwerte festgelegt sind, diese können jedoch durch Werksnormen von produzierenden Unternehmen noch konkretisiert werden.
Neben den Vorgaben im Produktionsprozess müssen auch die Vorgaben beim Einbau und für die Pflege und Wartung berücksichtigt werden, um dauerhaft die Hydraulikanlage nutzen zu können und Gefahren für Leib und Leben abzuwenden.

