Mykorrhiza – Düngerpilze

Mykorrhiza kennen die meisten Hobbygärtner nicht, aber erst durch den von der Mykotown Greentech AG aus der Schweiz und ihrem Tochterunternehmen der Prof. Myko´s GmbH aus Konstanz umgangssprachlichen Begriff “Düngerpilze” erklärt den meisten Gartenfreunden um was es sich dabei eigentlich handelt. Dabei können diese Düngerpilze (Mykorrhiza) im Garten wahre Wunder vollbringen.

Schwieriges Wort – Einfache Erklärung

Das Wort „Mykorrhiza“ stammt aus dem Altgriechischen: „Myko“ heißt Pilz und „Rhiza“ bedeutet Wurzel. Es handelt sich um eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln, die beiden Organismen das Leben leichter macht. In der Biologie wird eine solche Lebensgemeinschaft Symbiose genannt.

Jeder Partner zieht Vorteile daraus: Der Pilz nimmt aus den Wurzelzellen der Pflanze wertvolle Kohlenhydrate auf, die er selbst nicht produzieren könnte, weil ihm das dafür notwendige Blattgrün fehlt. Die Pflanze erhält im Gegenzug Nährstoffe und Wasser aus dem Pilzgeflecht, da Pilze Nährstoff- und Wasservorkommen im Boden besser erschließen können.

Das unterirdische Pilzgeflecht verwächst mit der Pflanzenwurzel und vergrößert auf diese Weise außerdem ihre Wurzelfläche. Die Pflanze hat die Möglichkeit, ein weitläufigeres Gebiet zu abzudecken und tiefer in den Boden vorzudringen. Sie wird besser mit Wasser und Nährstoffen versorgt und ist nicht mehr so anfällig gegenüber Witterungseinflüssen.

Außerdem ist sie durch die gute Ernährung gegenüber Krankheitserregern und Schädlingen widerstandsfähiger. Selbst ungünstige Umweltbedingungen wie beispielsweise hohe Salzkonzentrationen im Boden werden mit Hilfe des Pilzes besser ertragen.

Die Bindung ist je nach Pilz- und Pflanzenart unterschiedlich eng: Einige Pilze dringen mit ihren Hyphen (Pilzwurzeln) in die Wurzelzellen der Pflanzen ein bilden dort mikroskopisch feine, verästelte Büschel, über die der Austausch von Kohlehydraten und Nährstoffen stattfindet (Endomykorrhiza). Andere beschränken sich darauf, die Wurzelzellen mit ihren Hyphen dicht zu umhüllen und tauschen Stoffe durch die Zellmembranen aus (Ektomykorrhiza).

Pflanzen und Pilze: Ein perfektes Team

Zu dieser Erkenntnis kam auch Europas führender Gartenzeitung „Mein schöner Garten“ mit ihrer Februarausgabe, in der die Vorteile der seit ca. 460 Millionen Jahren erfolgreichen Teamarbeit ausführlich beschrieben wurde.

Dies zeigt auf, wie die mitteleuropäischen Wälder leben und die Bäume ausnahmslos mit Mykorrhiza-Bodenpilzen zusammenarbeiten. Was sich in den Wäldern seit Millionen Jahren bewährt hat, kann nicht irren. Von den so genannten Düngerpilzen können nun auch die Pflanzen im Garten profitieren.

Und Ihr Garten blüht auf

Obst- und Ziergehölze, Rosen, Stauden, Gemüsearten wie Tomaten und Gurken, Kräuter- und Gewürzpflanzen, Balkon- und Zimmerpflanzen wachsen durch eine Lebensgemeinschaft mit geeigneten Pilzen sichtlich besser – sie sind gesünder, blühen intensiver und tragen größere Früchte.

Selbst ein mit den natürlichen Pilzprodukten der Prof. Myko´s Düngerpilze GmbH vom Bodensee behandelter Rasen wird dichter und zeigt einen sattgrünen Farbton.

Außerdem kommen alle Pflanzen mit weniger Wasser und Dünger aus und wachsen nach dem Umpflanzen besser wieder an.

Übrigens: Einer der Gründe, warum man größere Gehölze immer mit Erdballen verpflanzt, ist der, dass die vorhandene Mykorrhiza möglichst wenig beeinträchtigt wird.

Mykorrhiza – Düngerpilze


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